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Die Rescuedays 2016

Fachgerecht Autos zerschneiden: Am 10. + 11. September fanden in St. Valentin und Ennsdorf die Rescuedays statt.

Die Feuerwehr St. Valentin organisierte bereits zum 5ten Mal Österreichs größte Ausbildungsveranstaltung zum Thema technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen. Viele Infos zu dieser einzigartigen Veranstaltung findet ihr hier:

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Ich hatte heuer wieder die große Freude das „Rescuedays Aftermovie“ drehen zu dürfen. An 2 Tagen war ich mehrmals an verschiedenen Locations im Einsatz. Am Samstag Vormittag im Feuerwehrhaus St. Valentin und im Gewäxhaus in Ennsdorf. Hier fanden die fachtheoretischen Schulungen der Teilnehmer statt. Am Samstagnachmittag und den ganzen Sonntag filmte ich auf dem Firmengelände der Firma Eisen Neumüller im Ennsdorfer Hafen. Ich bin jedesmal wieder aufs Tiefste beeindruckt, mit wieviel Engagement und Herzblut die Teilnehmer hier zur Sache gehen. Speziellen Dank auch meinen Ansprechpartnern der St. Valentiner Feuerwehr, Peter Spanyar und Markus Öllinger, die mir das Filmen so unkompliziert  und freundlich ermöglicht haben.

Schneiden wollte ich das Video ursprünglich mit Davinci Resolve. Während der ersten Stunde Arbeit stützte das Programm allerdings mehrmals ab und auch die Performance ist auf meinem Rechner ohne Grafikkarte nicht so toll. Also hab ich wieder Adobe Premiere Elements benutzt. Das schneiden geht relativ flott und auch das CPU Rendering dauert nicht übermäßig lange. Die fertigen Vorlagen für Titel und Übergänge sind zwar grottig, aber die brauch ich eh nicht.

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Gefilmt hab ich in 1080p mit 60fps, da ich mir genug Spielraum für Zeitlupeneffekte offen halten wollte. Gerendert hab ich dann auch in 60fps. Daher hat das Video so einen „flüssigen“ Look. Mal schauen ob ich in Zukunft dabei bleib. Color Grading wurde auch in Premiere Elements gemacht.

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3 Wochen vor den Rescuedays begab ich mich auf die Suche nach geeigneter Musik für das Video. Bisher habe ich als Hintergrundmusik für meine Videos bekannte Musiktitel hergenommen. Da dies eine Urheberrechtsverletzung darstellt, ist das für ein Rescuedays-Video mit seiner enormen Reichweite nicht möglich. Also startete ich Garage Band am Macbook und hatte relativ schnell eine passende Songstruktur angelegt. Langes Intro für Text-Inserts, fröhlicher Mittelteil, dramatische Bridge, ein fröhliches Ende und ein langes Outro für ein paar Zeitlupen und Text- Inserts. Das sollte auch das Thema „Menschenrettung nach Verkehrsunfällen“ aufgreifen. Zuerst die fröhliche Autofahrt, dann die dramatischen Momente des Unfalls und anschließend der hoffnungsvolle Schluss. Die mitgelieferten Sounds und Samples von Garage Band reichten bei Weitem aus um den Song zu kreieren. Ich taufte Ihn: „Jaws Of Life“.

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Nerd Info

Kamera: Nikon D750
Objektive: Nikkor 35mm 1.4 + Nikkor 24-120 4.0 VR
Stative: Steadydrive Smoother Preciso + Cullmann Nano Einbein
Video Software: Adobe Premiere Elements 12
Audio Software: Apple Garage Band

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