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Goodbye Fujifilm, Hello OLYMPUS PEN!

Ich habe meine kleine Fujifilm X-E1 verkauft.

Sie hat so tolle Bilder gemacht, die schöner waren, als die aus meiner Canon 60D DSLR. Ich habe zwei Jahre mit ihr verbracht. Ich hab sogar 3 Hochzeiten mit Ihr fotografiert aber dann den Fehler gemacht, wieder mal zur Spiegelreflex zu greifen. Das Bessere ist der Feind des Guten. Es geht einfach nix drüber. Und es ist wieder mal der Beweis, das ein tolles Produkt aus vielen kleinen Mosaiksteinchen besteht. Zweifellos hat die Fujifilm X-E1 die bessere Bildqualität.

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Aber das alleine machts eben nicht aus. Die Canon ist vom Handling her unschlagbar. Jede Taste am richtigen Platz. Der Autofokus ein kleines bisschen schneller und vor allem um Hausecken sicherer. Das Ding stellt einfach blitzschnell, richtig und absolut immer scharf.

Jetzt ist es so das die Fuji einfach zu nah dran an der Canon war.

Zwei verschiedene und sehr ähnliche Kamerasysteme zu besitzen ist einfach Blödsinn. Akkus, Objektive, Blitze, Kleinkram, alles doppelt. Ich möchte EINE verlässliche Top-Kamera, denn ich fotografiere nicht nur für mich sondern auch viel für „Freunde und Bekannte“.

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Die Fujifilm war geplant als Immerdabei-Kamera. Am Anfang nahm ich sie noch gerne mit, weil sie wirklich ein schönes Stück Technik ist. Auf Dauer war sie mir aber zu groß und brauchte eigentlich immer eine Extra Tasche. So hab ich mich von der Fuji getrennt.

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Für Profi Shootings und wenns „Nach Was Aussehen muss“ benutze ich also wieder das Arbeitstier Canon 60D.

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Also begann die Suche nach einer neuen „Immer-Dabei-Kamera“. Die Sony RX100 – zu teuer. Canons G7X sieht fein aus, kommt aber bei den ersten Tests auf dpreview doch nicht so gut weg. Die Panasonic LX100 – groß, teuer, kein Klappdisplay. Und dann lief mir die Olympus PEN E-PL7 rein.

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Here we go: Olympus verkauft in Europa die PEN Serie mehr schlecht als Recht. Eine spiegellose Systemkamera muss halt in unseren Breiten auch nach Spiegelreflex aussehen. In Japan ist die PEN Serie ein Hit weil in Asien eine Kamera auch als Lifestyle Accessoire gilt. So versucht Olympus hierzulande die PEN Serie als „Damenkamera“ zu vermarkten. Man sehe sich nur die Website an. Die neue E-PL7 ist im Grunde eine OMD E-M10 ohne Sucher. Aber rund 200 Euro günstiger.

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Warum ich mich dafür entschieden hab: Ich wollte ein Immerdabei-Spielzeug. Und das sollte möglichst alle neuen Tricks beherrschen: Klappdisplay, Wifi, Touch-Auslösung.

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Die Größe ist gerade so, dass ich noch nicht weiß, ob ich eine extra Tasche brauche. Die Haptik ist super – ähnlich der Fuji – A Solid Brick of Metal.

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Ich hab das Ding erst seit wenigen Tagen und kann noch wenig darüber sagen. Wir haben ein Wochenende im Kamptal verbracht und ich hatte die Olympus immer dabei. Mit dem Kameragurt um den Hals oder die Schulter ging sie mir eigentlich nie auf den Nerv. Es sind nur wenige Milimeter, die die Kamera von der Fuji unterscheiden, aber eben Die machen den Unterschied aus. Das kleine 14-42mm EZ Objektiv ist wirklich sehr schlank. Die Kamera passt jetzt locker auf die Ablage am Armaturenbrett im Auto und beim Tragen über die Schulter eckt man nirgends an. Ich werde sicher noch einige Beiträge zur PEN E-PL7 schreiben wenn ich ein bisschen mehr Erfahrung gesammelt hab.

Hier aber nun die ersten Fotos mit der Olympus PEN E-PL7:

Administrator - Michael Heigl ist Betreiber des Blogs "Brainsonic". Er lebt in St. Valentin / Niederösterreich und berichtet über seine Stadt, Fotografie und Musik.