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The 2014 Jesusheavenrace

Ja – es wurde wirklich ALBANIEN! In 100 Stunden hatten wir 2700km und folgende Länder hinter uns: AUT-SLO-HR-BiH-HR-BiH-MNE-AL-MNE-HR-BiH-HR-SLO-AUT.

Route Jesusheavenrace 2014
Karte mit dem Tracker TK102-2 erstellt.

 

13 Grenzüberquerungen: Immer wieder beeindruckend was in unserem Europa so alles möglich ist. Wir erfrischten uns in Nikskic vom Nikskico Pivo, schliefen am Shkodra See, tanzten in Dubrovnik und aßen uns quer durch die jugoslawische Küche.

Slowenien hat einen neuen Vignettentrick: Fahrzeuge mit einer Gesamthöhe von über 130cm, gemessen am Mittelpunkt der Vorderachse benötigen eine Vignette der Kategorie 2B. Die kostet statt EUR 15,- gleich mal EUR 40,- und wird natürlich in unserem Fall mit dem VW Bus fällig.

Wir starteten um 19 Uhr in Good Old Valentin. Um 21:00 Uhr holten wir Florian von Puch ab. Dann gings über die Tauernautobahn, den Karawankentunnel nach Zagreb und dann nach Ploce bis zum Ende der kroatischen Autobahn. Dort kochten wir uns am Straßenrand den ersten Kaffee und fuhren weiter bis Dubrovnik. Dann rauf in die bosnischen Berge und rüber nach Montenegro. In Nikskic erfrischten wir uns mit einem Nikskicko Pivo und fuhren weiter nach Podgorica, der Hauptstadt Montenegros. Ab dann wurde die Straße immer schmäler und wir erreichten die Albanische Grenze. In einem schönen schlossähnlichen Restaurant aßen wir sämtliches Fleisch, Fisch und eine Ziege. Halbwegs erschöpft liefen wir um 16 Uhr am Campingplatz in Shkodra ein. Es war einer der gepflegtesten Campingplätze die uns je untergekommen sind. Der Skutari-See ist zwar schön anzusehen. Zum Baden eignet er sich allerdings um diese Jahreszeit nicht – es ist sehr sumpfig. Am Abend kutschierte uns ein Privat-Taxler nach Shkodra.

Michael Heigl ist Betreiber des Blogs "Brainsonic". Er lebt in St. Valentin / Niederösterreich und berichtet über seine Stadt, Fotografie und Musik.